Photographie

Mit Licht zeichnen – dieser ursprünglichen Bedeutung des Photographierens gehe ich bei nächtlichen Streifzügen nach.
Auf meinen Entdeckungstouren durch Stadt und Land brauche ich nur meine Kamera und ein Gefühl von Frei-Sein.

Ich suche nicht, ich finde vor: Es sind flimmernde, oszillierende Verhältnisse von Licht und Dunkelheit,
die ich aufspüre und mit meinem Fotoapparat kristallisiere.
 
Bei diesem offenen Prozess, der kein klares Ziel kennt, der den Zufall entdeckt, entstehen abstrakt anmutende Bilder.
Auf ihnen verlieren die Dinge ihre Objekthaftigkeit und werden zu intensiven Farbflächen.
 
Diese leuchtenden Kraftfelder laden den Betrachter zu eigenen Projektionen und Gedankenexperimenten ein.
Im Spiel mit technischen Verfahren schlagen meine Nacht-Illuminationen wieder in ihr Gegenteil um.
 
Nicht feste Formen, sondern Prozesse interessieren mich in meiner künstlerischen Arbeit.
 
 

Zeigt alle 3 Ergebnisse